Team 9/10
Projekt „Rap macht Schule“
In der Woche 21.09. bis 25.09.2026 durften wir Zehntklässler am Projekt „Rap macht Schule“ teilnehmen. Gemeinsam mit dem Rap-Künstler CRZA haben wir eine spannende und kreative Woche erlebt.
Im Mittelpunkt stand das Thema Demokratie. Zuerst haben wir darüber gesprochen, was Demokratie für uns bedeutet und warum es wichtig ist, dass jeder seine Meinung sagen und mitbestimmen kann. Dabei entstanden viele interessante Gespräche und unterschiedliche Ideen.
An den ersten Tagen schrieben wir gemeinsam unseren eigenen Rap-Text. Das war gar nicht so einfach, denn wir wollten unsere Gedanken zum Thema Demokratie verständlich und kreativ ausdrücken. Jeder von uns konnte eigene Ideen einbringen, sodass am Ende ein Text entstand, hinter dem wir als Klasse stehen konnten.
Ab Mittwoch wurde es dann richtig spannend. CRZA zeigte uns, wie man einen Rap vorträgt, den Rhythmus hält und die Texte passend betont. Wir übten gemeinsam, verbesserten unsere Auftritte und studierten unseren Song Schritt für Schritt ein. Dabei merkten wir schnell, dass Mut, Konzentration und Teamarbeit gefragt sind.
Besonders gefallen hat uns, dass wir nicht nur etwas über Demokratie gelernt haben, sondern selbst erleben konnten, wie wichtig es ist, zusammenzuarbeiten, einander zuzuhören und Entscheidungen gemeinsam zu treffen.
Am Ende der Woche konnten wir stolz bei einem kleinen Schulhofkonzert unseren eigenen Rap präsentieren. Für uns war das eine besondere Erfahrung, die gezeigt hat, dass Lernen auch kreativ, musikalisch und abwechslungsreich sein kann. Wir bedanken uns herzlich bei CRZA für die tolle Woche und die vielen neuen Erfahrungen, die wir mitnehmen konnten.
Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe „Rap macht Schule“
Besuch des Planetenwanderpfads in Tautenburg
Beide zehnte Klassen sind gemeinsam nach Tautenburg gefahren. Dort gibt es einen Planetenwanderpfad. Hier sind die Modelle der Sonne und aller Planeten unseres Sonnensystems dargestellt. Nicht nur die Modelle sind im Maßstab 1:1 Milliarde gebaut, sondern auch die Abstände der Planeten untereinander. Dadurch hat man einen über 5 km langen Fußmarsch durch den Tautenburger Forst und erlebt, wie riesig unser „kleines“ Sonnensystem ist und wie riesig die Abstände sind. Zum Abschluss durften wir die Thüringer Landessternwarte besuchen und bei einem Vortrag von der wissenschaftlichen Arbeit, die hier geleistet wird, erfahren, um beispielsweise Planeten in weit entfernten Sonnensystemen nachzuweisen. Höhepunkt war die Besichtigung des 2m-Spiegelteleskops, des weltweit größten Schmitt-Teleskops seiner Art. Auch das LOFAR, ein europaweites Radioteleskop, das auch hier hunderte Antenne hat, konnte besichtigt werden. Die Schüler, die in diesem Halbjahr bereits Astronomie haben, hatten für jeden der Planeten Kurzvorträge ausgearbeitet.
Ballonflug der Projektarbeit
Vier Schüler der Klasse 10-1 haben für Ihre Projektarbeit ein Thema ausgesucht, bei dem die Keimfähigkeit von Samen verglichen werden soll. Ein Teil der vier verschiedenen Samen blieb auf der Erde, zwei weitere Teile flogen an einem Wetterballon bis in 34 km Höhe. Dort herrschen Temperaturen von -54°C, ein Luftdruck, der nur einem 200stel entspricht und es gibt hier auch ungefähr 300mal mehr radioaktive Strahlung von der Sonne und fernen Galaxien als auf der Erdoberfläche. Nach der Landung und Bergung der Sonde konnte der Vergleich beginnen.
Die so strengen Umweltbedingungen ausgesetzten Samen wurden gleichzeitig mit den Vergleichsproben in die Erde gesetzt.
Alle Proben sind nach einer Woche gekeimt, jetzt heißt es Abwarten.3
Besuch der Gedenkstätte Buchenwald
Ein weiterer Bestandteil des Projektes "Gegen das Vergessen" war der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen sich einen Einblick in den Lageralltag zur Zeit des Nationalsozialismus machen, erarbeiteten sich Wesentliches durch den Besuch des Museums und zum Schluss hörten sie sich Zeitzeugen an, die über ihr Schicksal berichteten.
Mitausgestaltung der feierlichen Stadtratssitzung am 1.10.2025
Auf Anfrage unseres Bürgermeisters der Stadt Apolda erklärte sich unsere Schule bereit, mit an der Ausgestaltung der feierlichen Stadtratssitzung mitzuwirken. Für unsere damaligen Neuntklässler hieß es im Juni 2025 in drei Projekttagen, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Sie suchten aus Bildern aus der früheren Zeit von Apolda einige raus, begaben sich an die Orte, wo damals das Bild gemacht wurde und fotografierten nach Möglichkeit aus derselben Perspektive. Eine eindruckvolle Präsentation kam da zustande. Diese konnte nach der Stadtratssitzung von den geladenen Gästen bewundert werden.
Ausflug nach Tautenburg
Der 11. September 2025 stand für die Zehntklässler Astronomie im Vordergrund.
Klassenfahrt nach Markkleeberg
Vom 5. bis 8. Oktober 2026 fuhren die Schülerinnen und Schüler aller drei neunten Klassen nach Markkleeberg. In einer supermodernen, gerade fertig gestellten Jugendherberge wurden wir herzlich empfangen und dort wurde auf unsere Sonderwünsche sofort reagiert. Mit Schatzsuche, Führung durch das hochmoderne BMW-Werk und Freizeit bei angenehmen Sommerwetter waren die ersten zwei Tage gelungen.